5 Gründe, um außerhalb der Saison zu reisen

Hallo ihr Lieben,
ist es euch aufgefallen, dass mein Blog gestern komplett down war?
Nichts ging mehr, selbst ich konnte nicht mehr drauf zugreifen, tolles Ding. Danach fiel mir dann auch auf, dass mein letztes BackUp auch schon eine Weile her ist.
Ups.
So kann es laufen. Es hat mich den ganzen Tag beschäftigt und abends habe ich ihn dann endlich wieder zum Laufen bringen können. Was eine Tortur.

Nun, aber zu den 5 Gründen, außerhalb der Saison zu verreisen.
Eigentlich wollte ich euch erzählen, warum es cooler ist, alleine zu verreisen, aber das erzähle ich euch dann wohl ein anderes Mal.

1. Günstiger

Ja, wer hätte das gedacht.
Jeder.
Es ist meist nicht nur ein bisschen günstiger, nein es ist bedeutend günstiger.

Ich habe es in Berchtesgaden erlebt.
Letztes Jahr war ich dort Ende März, es war also gerade die Zeit zwischen den Hauptsaisons.

Ich habe dort mit Frühstück, und es war ein richtig gutes Frühstück, für 3 Nächte 120 Euro bezahlt.
Im Sommer hätte mich das ganze, ohne Frühstück, 250 Euro gekostet.
Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Dies ist nicht nur bei den Unterkünften so, nein, auch manchmal sind auch einige Attraktionen günstiger.

2. weniger Tourismus

Logisch, wenn es außerhalb des Saison ist, ist auch weniger Tourismus vorhanden.
Für mich bedeutet es, es ist nicht so überlaufen, also weniger Menschen auf meinen Bildern. (hihi)
Ich kann mir dann viel mehr Zeit an schönen Orten lassen, weil ich mich dann nicht so gedrängt fühle.
Dabei fällt es mir zusätzlich leichter zu entschleunigen, total wichtig, auch wenn es um ein wunderbares Bild geht.
Ich fotografiere nicht nur in Ruhe das Bild, sondern kann auch den Augenblick genießen, gaaaaaaanz lange.

Dadurch, dass du nun viel mehr Zeit hast, dich mit deinem Motiv auseinander zusetzen, hast du auch die Zeit zum experimentieren.
So ging es mir gerade vor ein paar Tagen in Swinemünde.
Das Wahrzeichen, die Mühlenbake, war menschenleer und die Pfützen, vom geschmolzenen Schnee, waren spiegelglatt.
Kein Mensch, der mir ins Bild läuft, in die Pfützen springt oder wo ich bedenken haben muss, dass gleich mein Stativ verschwindet, weil es 100m von mir entfernt steht.

Nur mein Equipment, das Motiv und ich.

Swinemünde
„Mühlenbake gespiegelt“ Canon EOS 6D + Canon EF 17-40mm f/4 L USM (ISO3600, 40mm, f/4, 1/200s) + Lensball

Ihr wollt euch nochmal durchlesen wie die Kugelfotografie funktioniert? Dann schaut doch hier einmal vorbei.

3. seltenere Motive

Viele Spots wurden schon so oft abgelichtet und irgendwann sehen die Bilder alle gleich aus.
Ja, das muss man leider mal so sagen. Sorry Leute.
Fahrt ihr aber zu einer Zeit hin, wo weniger Menschen da sind, wächst eure Chance ein außergewöhnliches Bild zu machen.
Klingt ganz schlüssig oder?

Im Winter fahren die wenigsten in eine Region, welche im Sommer überlaufen ist, z.B. Ostsee.
Klar, die Menschen wollen den Urlaub bei dem schönsten Wetter genießen, das kann man niemandem verübeln und das möchte ich auch, wenn ich außerhalb der Saison fahre. Total verständlich.

Besondere Bilder entstehen dann durch das Wetter, der Strand im Eis, ein Sonnenuntergang am leeren Strand, ein Wahrzeichen in einem ganz anderen Licht. Zudem steht die Sonne in jedem Monat etwas anders, da kann man doch ein perfektes Motiv entwickeln, oder? Vielleicht steht sie gerade dann genau richtig.
So kann man auch die Milchstraße einfließen lassen, klar ist die im Winter nicht so groß, wie im Sommer, aber dennoch muss du dafür dann evtl. nicht bis nachts um 2 Uhr warten, sondern hast sie schon morgens um 4 Uhr.

Heringsdorf
„das blaue Boot“ Canon EOS 6D + Canon EF 17-40mm f/4 L USM (ISO100, 17mm, f/4, 1/300s)

4. das Jahr entspannt starten

Ja, ich schreibe hauptsächlich vom Winter, weil seien wir mal ehrlich.
Im Sommer fährt man überall hin, oder ?
Fällt euch etwas ein, wo ihr nicht im Sommer hinfahren würdet, dann lasst es mich bitte wissen.

Also warum nicht am Anfang des Jahres einen wirklich entspannten Urlaub machen?
Wenig Tourismus, weniger Hektik, mehr Erholung.

Es ist für mich nicht das erste Mal, dass ich feststelle, dass es total erholsam ist, wenn man im Februar oder März einen kleinen Urlaub einlegt. Ich finde es sehr angenehm.
Ich schöpfe Kraft, für die kommende Zeit und entgehe so auch einem bisschen dem Winterblues, der so langsam seinen Höhepunkt findet.
Immerhin wird es immer noch recht früh dunkel und das Wetter lädt nicht oft zum gemütlichen verweilen, an der frischen Luft, ein.

Danach fühle ich mich richtig frisch und erholt.
Das ist auch die Zeit, in der ich die meisten Pläne für das kommende Jahr schmiede.

5. Urlaubsplanung

Und nun wohl der wichtigste Punkt.
Ende des Jahres müssen wohl die meisten von uns schon den Urlaubsplan fürs kommende Jahr beim Chef vorlegen.
In den Ferien ist meist schon alles voll, klar da möchte jeder Urlaub machen, gerade die mit schulpflichtigen Kindern.

Einfacher ist es da, einfach außerhalb der Ferien Urlaub zu bekommen, wenn man kein schulpflichtiges Kind hat.
Das Jahr hat 12 Monate und das schöne Wetter ist nicht nur im Februar, Juli/August und Oktober vorhanden.
Der März, Mai/Juni und September, sowie November/Dezember hat auch tolles Wetter.

Und wie Oma schon sagte: „Kind, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung!“

Nachteile:

Natürlich gibt es auch Nachteile.
Diese möchte ich euch nicht vorenthalten.

  1. Manche Sehenswürdigkeiten habe nur in der Saison geöffnet.
  2. Im Winter wird es früher dunkel, der Tag ist kürzer.
  3. Viele Gaststätten fahren auch einen Saisonbetrieb, haben also außerhalb der Saison evtl. geschlossen.
  4. Das Gepäck ist schwerer und es wird viel mehr benötigt, weil es nicht nur aus T-Shirts und Shorts besteht.

Ihr sucht noch günstig eine Bleibe?

Habt ihr es schon einmal mit AirBnB ausprobiert?

Ich buche sehr gerne über AirBnB, also immer, wenn es mir möglich ist.
Auch da finde ich dann manchmal nichts, wenn ich viel zu spät dran bin.
Kleine Insel+ große Veranstaltung = ausgebucht

Gerne könnt ihr meinen AirBnB Link nutzen, ihr bekommt dann 30€ geschenkt, wenn ihr euch erstmalig mit dem Link registriert und ich erhalte, dann ein etwas kleineres Guthaben, welches ich gerne in meine nächste Reise investieren würde. (15€)

Dies ist eine Plattform, bei der ihr ein Gästezimmer buchen könnte. Privatpersonen bieten ihre Gästezimmer oder Wohnung an, damit dort Reisende schlafen können.
Dabei kann man natürlich wählen, ob man ein Zimmer möchte oder ein ganzes Haus. Alles ist möglich.
Ich hatte übrigens bisher nie Probleme, dass ich mal ein schreckliches Zimmer hatte oder etwas so garnicht der Vorstellung entsprach. Zudem nutzt man es ja meist eh nur zum Schlafen, da man tagsüber unterwegs ist.

Jetzt in Swinemünde war ich bei einer Gastgeberin, die ihre obere Etage in 4 Gästezimmer umgebaut hat, mit jeweiligem Bad und Küche. Es war echt Nobel.
Gerade sitze ich auch in einem AirBnB Zimmer in Berlin.

Hier habe ich ein Zimmer mit Bett, Schreibtisch und Wasserkocher/Kaffeemaschine.
Mehr brauche ich heute nicht, für eine Nacht. Es ist kuschelig und lädt total zum entspannen ein.
Die Toilette ist ein Zimmer weiter und die Dusche eine Etage über mir, ungewöhnlich, aber toll. Die Familie ist super nett und ich fühlte mich sofortig gut aufgehoben.
Dabei sollte man erwähnen, dass ich keine großen Ansprüche habe.
Ich brauche nur ein Bett, Bad, Strom und Handyempfang, dann komme ich klar, WLAN ist dann auch schon Luxus, sowie der Wasserkocher und der Fernseher.

Soviel dazu.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ? Fahrt ihr auch außerhalb der Saison und wohin geht es dann ?

Liebste Grüße
Fräulein Viky

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