„Was ist das?“, fragt ihr euch? Ja, das fragte ich mich auch.
Dies ist ein Extension -Ring für Canon, gibt es natürlich auch für andere Kamerahersteller.
Ich ärgerte mich dauernd, dass die Naheinstellgrenze nicht nah genug ist, aber ich habe mich damit abgefunden, dies ist halt so, war dann meine Meinung.

Scheinbar nicht, denn dieser Ring verändert den Abstand zwischen Objektiv und Sensor, so dass die Naheinstellgrenze näher dran ist.
Interessant oder? Dachte ich mir auch.

Wie kam ich nun auf den Extension Tube?

Gefunden habe ich dieses Gadget auf dem Blog von einem Paar, welches professionell Hochzeiten fotografiert. Die beiden geben mir immer so viel Inspiration, dass ich da immer wieder gerne vorbei schaue, die rede ist von ChristinaEduard.

Extension Tube Canon

Extension Tube EF 12 II von Canon

Zugegeben, es dauerte dann noch ein paar Monate, bis ich mir dann wirklich den Ring gönnte, aber es macht durchaus Sinn. Vor allem, wenn es um Detailaufnahmen geht. Ja, man kann Bilder zurecht schneiden oder sich eben ein Makroobjektiv kaufen, welches lichtstark ist und teuer, damit das Bokeh auch stimmt. Oder ich nehme mein vorhandenes 50mm mit 1.4er Blende und einen Extension -Ring und kann vergleichbare Effekte erziehen, mit einem wunderbaren Bokeh und habe dann keine 800€ ausgegeben, sondern 69€.

Extension Tube

Canon EOS 6D + Canon EF 50mm f/1.4 USM (ISO1000, 50mm, f/1.4, 1/40s)

 

Extension Tube

Canon EOS 6D + Canon EF 50mm f/1.4 USM + Extension Tube EF 12 II (ISO1000, 50mm, f/1.4, 1/40s)

Zugegeben, das letzte Bild ist nich 100%ig scharf, aber oftmals steht der Fehler hinter der Kamera, also ich. Mit Stativ und einer längeren Belichtung wäre es auf jeden Fall besser geworden, aber ich lasse das nun so. Aufgrund der geringen Tiefenschärfe ist es allerdings auch schwierig, einen wirklich scharfen Punkt auf dieser Distanz zu entwickeln.

Der Extension -Ring ist halt sehr praktisch, weil es jedes Objektiv aufwertet, ein kleines Gimmik mit großer Wirkung. Ich kann es genauso an mein Sigma Makroobjektiv nutzen oder der 24mm Festbrennweite.

Ich freue mich schon, auf die zukünftige Nutzung und bin dabei auch sehr gespannt, welche Horizonte es mir eröffnen wird.
Wahrscheinlich wird es mir das arbeiten mit der Kamera um einiges erleichtern und ich muss nicht immer unbedingt das Sigma-Makro mitzuschleppen.

Wie steht ihr dazu?
Braucht man das oder kann das weg?

Liebste Grüße und kommt gut in die neue Woche.
Fräulein Viky


1 Kommentar

What's in meine Kameratasche? - · 14. April 2018 um 12:04

[…] bei Naturaufnahmen: Makroobjektiv oder wahlweise das 50mm mit dem Adapter […]

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