Hallo ihr Lieben,
ihr kennt es sicherlich auch. Ihr habt ein Produkt und irgendwann denkt ihr euch, dass es doch noch besser gehen muss, oder? Dies kann doch kein Problem sein, welches ich alleine habe. Also, ich denke es mir permanent, dann schaue ich nach besseren Produkten und muss feststellen, dass mein Konto lacht, beim Anblick der Preise. So wie bei meinem Makroobektiv.

Ich habe mir letztes Jahr, nach der Anschaffung meiner Canon EOS 6D, das Sigma 70-300mm f/4-5.6 DG Makro angeschafft. Ich wollte ein Telezoom und ein Makroobjektiv, welches ich mir auch leisten kann.
Das war mit diesem Objektiv gegeben, ich habe es damals für 120 Euro bei Amazon erworben.

Das Makroobjektiv mit Telezoom…

… oder das Telezoom mit Makro?

Insgesamt ist das Objektiv sehr gut, es ist einfach zu bedienen, man muss manuell den Makromodus zuschalten, so dass die Naheinstellgrenze in einem anderen Bereich verlagert wird.
Daran gewöhnt man sich schnell und ich bin insgesamt auch immer zufrieden gewesen.

Die Makrobilder sind scharf und weisen oftmals nur eine geringe Aberation auf, welche mittels Photoshop mit 2-3 Klicken bewältigt werden.
Das Bokeh ist bei 300mm Makro atemberaubend und wundervoll, eine 5.6er Blende ist dabei auch nicht hinderlich, jedoch ist da dann oftmals schon das Problem vorhanden, das man mit dem ISO sehr hochgehen muss oder ein Stativ in Benutzung kommt oder auch beides.

Dies hängt wie immer von der Situation und dem zu fotografierendem Objekt ab.

Ich brauchte ein Makro- und eher selten ein Teleobjektiv.

Was mich mittlerweile stört.

Ich erwarte klarere Bilder, Bilder die weniger Aberation haben und eins welches schneller ist.

Am unteren Bild sieht man an den gelben Pollen, dass dort ein grüner Krank herum liegt, diesen möchte man natürlich nicht sehen, aber als Wallpaper hat man diesen ganz deutlich gesehen.

Sigma 70-300

„Blume mit Aberationskorrektur“ Canon EOS 6D + Sigma 70-300mm f/4-5.6 DG Makro (ISO1000, 300mm, f/5.6, 1/100)

Sigma

„Blume ohne Aberationskorrektur“ Canon EOS 6D + Sigma 70-300mm f/4-5.6 DG Makro (ISO1000, 300mm, f/5.6, 1/100)

Hört sich an, als wenn ich schon eins im Blick habe?
Ja, das habe ich.

Ich liebäugele seit November vermehrt mit dem Canon EF 100mm f/2.8 L IS USM.
Ein pures Makroobjekt, welches lichtstark ist, einen schnellen Ultraschallmotor hat und einen Bildstabilisator.
Ein Traum, eines jeden Makrofotografen, wenn der Preis nicht wäre. Irgendwann jedoch, dann wird es mein sein.

Alternative?

Ja, die gibt es.
Da gibt es noch das Sigma 105mm f/2.8 DG Macro, kostet um die 400 Euro, hat keinen Bildstabilisator, aber soll auch frei Hand eine gute Figur machen.
Es erscheint ein gutes Einsteigerobjektiv in die vertiefende Makrofotografie zu sein, die Rezessionen hierzu sind recht positiv.

Alternativ gibt es dazu auch das Canon EF 100mm f/2.8 Makro, dieses ist wie das oberige Canonobjektiv, jedoch hat es keinen Bildstabilisator. Die Kosten sind wie bei dem Sigma 105mm.

Welches es dann werden wird, steht aktuell noch etwas in den Sternen, wahrscheinlich werde ich diese vorher irgendwo mal kurz ausprobieren müssen, bevor ich mich da entscheiden kann.

Hier merkt man übrigens, dass ich ein kleiner Fan von Sigma und Canon bin, falls es euch noch nicht aufgefallen ist. 😀

 

 

 

 

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1 Kommentar

[Review] Canon EF 17-40mm f/4 L USM - · 14. Juni 2018 um 20:48

[…] nicht aufgehoben. Für meine Makros an Hochzeiten oder bei Babyshootings benutze ich weiterhin mein Sigma-Objektiv oder diesen Adapterring, der echt Gold wert ist, gerade wenn ich eh das 50mm drauf […]

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