und sie lieben mich.
So habe ich meine letzte Buchreview schon begonnen, als ich über die große Fotoschule sprach.
Heute geht es wie gestern angekündigt, um das Buch von Bastian Werner, welches im Rheinwerkverlag erschien, um das Fotografieren mit Wind und Wetter, also Wetterfotografie.

Der Titel selbst wird durch einen Subtitel unterstützt und dieser gibt einem noch einen besseren ersten Einblick in das Buch.
„Wetter verstehen und spektakulär fotografieren!“ Da wusste ich erst, dass dieses Buch das ist, was ich so lange suchte.

Wie kam ich zu diesem Buch.

Ich folge Bastian W schon eine ganze Weile auf Instagram, seine Wetterfotografie fasziniert mich doch immer wieder sehr und wie oft habe ich mich schon geärgert, weil ich das Morgen- oder Abendrot nicht richtig einschätzen konnte, weil Gewitterwolken sich nicht so zeigten, wie ich sie haben wollte.

Dann kam letztes Jahr der Punkt, wo er für sein erstes Buch warb. Ich war mir erst auch recht unschlüssig, ob es das richtige für mich ist, ob es meine Fragen und Thematiken abdeckt.

Jedoch zeigte er auch Inhalte vom Buch und wie er an Gewitter und co. rangeht, dass ich dann irgendwann das Gefühl bekam, dass dieses Buch genau das ist was ich suchte.

Erschien ist das Buch im Feb. 2017 und im April 2017 habe ich es mir dann bestellt.
Und was soll ich sagen. Es beinhaltet das, was ich suchte.

Gewitter fotografieren

„Fotografieren mit Wind und Wetter von Bastian Werner“

 

Die Buchinhalte

Das Buch ist in einem Hardcovereinband und hat auch schon einen ansprechendes Coverbild.

Der Inhalt ist untergliedert in:

  • Einführung in die Wettervorhersage
  • Das Motiv und das Wetter
  • Abendrot und Morgenrot
  • Blaue Stunde
  • Milchstraße und Sternenhimmel
  • Sternschnuppen
  • Leuchtende Nachtwolken
  • Polarlichter
  • Sonne und Mond
  • Eis und Schnee
  • Nebel
  • Raureif
  • Gewitter
  • Ein Wetter kommt selten allein

Wie ihr lesen könnte, ist das ganze Jahr abgedeckt und sogar Wissen für die Polarlichter wird vermittelt.

Das Buch umfasst 350 Seiten und somit kann man sich vorstellen, dass jedes Thema sehr umfassend behandelt wird.
Immer wieder werden in den einzelnen Themen anhand von Wettermodellen gezeigt, wie man diese recht zuverlässig vorhersagen kann, natürlich sind auch immer wieder einige Bilder vorhanden, diese geben Anregung und eine genaue Vorstellung von der Thematik.

Das Kapitel „Das Motiv und das Wetter“ gibt zum Beispiel einen kleinen Einblick in die folgenden Kapitel. Aber auch, wie ihr das Motiv zum Wetter findet. Wo ihr euch Anregungen holen könnt und welche Plattformen da am besten geeignet sind.

Die Erklärung in den einzelnen Kapiteln sind sehr anschaulich, so dass man nicht nur versteht, wie man diese vorher sagen kann, sondern auch warum und wie diese Wetterarten entstehen.

Natürlich bekommt ihr auch einen Ausführlichen Lehrgang wie ihr diese zu fotografieren habt. Welche Einstellungen benötigt werden. Zudem steht bei jedem Bild dazu, wie dieses aufgenommen wurde, dadurch erhält man einen sehr gutes Gefühl dafür, wie man dieses selbst zu fotografieren hat. Natürlich kann man diese Einstellungen nie 1:1 übernehmen, aber es ist doch sehr hilfreich, welche Belichtungszeiten man bei einem Gewitter oder ähnliches benutzen sollte.

Wie ich dieses Buch nutze

Ich habe mir anfangs dieses Buch durchgelesen, dies sind auf Dauer so viele Informationen, dass man sich diese nicht alle merken kann. Aber einiges ist bei mir hängen geblieben.

Ansonsten lese ich immer wieder das Kapitel nach, welches ich derzeit benötige.
Oftmals nehme ich eine Wetterkarte im Internet zur Hand und dieses Buch und gehe dann Schritt für Schritt die Wettervorhersage durch. So, dass ich dann an mein Ziel komme. Klar, wenn man dies öfters macht, dann geht es irgendwann nicht nur schneller, sondern braucht das Buch dann auch nicht mehr so oft.

Aber dennoch ist es für mich ein wichtiger Begleiter.

Ich habe auch einzelne Kapitel auf große Karteikarten zusammengefasst, z.B. Gewitterstärken vorhersagen, weil dafür hat er extra eine Art Skala integriert, wenn man diese Punkt für Punkt abgeht, dann kann man ersehen, ob es ein unspektakuläres Gewitter ist oder ein Monstrum welches nicht so oft vorkommt.

Echt hilfreich.

Hier seht ihr meine Fortschritte aufgrund dieses Buches.

Was mir fehlt

Nichts.
Manchmal neige ich dazu zusagen, dass mir mehr Bilder fehlen, aber das wäre Unsinn, es sind ausreichend Bilder vorhanden, es ist wie eine Art Lehrbuch und kein Bilderbuch.

Dafür hat BastianW letzten Monat extra ein Bildband auf den Markt gebracht, für Menschen die lieber Bilder schauen.

Aber eine Idee habe ich da noch. Wie wäre es mit Pocketcards, wie es diese in der Medizin gibt.
Pocketcards Wetterphänomene2go quasi.

Liebste Grüße
Fräulein Viky

 

 


3 Kommentare

stefleifotografie · 24. Mai 2018 um 19:02

Schöner Bericht!

    VikyLaReine · 25. Mai 2018 um 1:42

    Vielen lieben Dank 🙂

[Ich liebe Bücher] Meine Top 5 Fotobücher-Empfehlung - · 21. Juni 2018 um 20:04

[…] diesem Buch habe ich euch vor kurzen einen ganzen Blogbeitrag geschrieben. Nach wie vor mag ich dieses Buch sehr gerne, man muss es nicht auswendig können, man […]

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