So meine Lieben,
nun die Story hinter dem Bild vom Blutmond.

Ich habe euch am Freitag/Samstag auf Facebook ein Bild vom Blutmond bzw. der Mondfinsternis gezeigt und euch versprochen, dass ihr am Wochenende die lange Story dahinter erzähle.

Als erstes das Bild, vor dem Bild.

Das Bild vor dem Blutmond

Ich habe euch ja bereits berichtet, dass ich losgefahren bin und die Mondfinsternis nicht sehen konnte, da es so dunstig am Horizont war, jedoch sah ich beim Sonnenuntergang eine leuchtende Kumuluswolke.
Ich muss euch gestehen, ich habe ein Bild selten so „verkackt“.
Wie kann man so unfähig sein, eine Wolke zu fotografieren?
Klar, der Sonnenuntergang war schon so weit, dass das rote leuchten aufhörte, aber dennoch ist es doch kein Grund ein Bild so zu ruinieren.

So sieht es aus, wenn man mit einer f/1.8 fotografiert und es nicht merkt.

Tja, so kann es laufen.

Nachdem ich also nun enttäuscht wieder zu meinen Eltern gefahren bin, habe ich den Blutmond und alles abgeschrieben.
Für mich war am Freitag klar, ich werde die Kamera nicht mehr in die Hand nehmen. 😀
Daher öffnete ich mir ein Bier-Mix-Getränk.

Mein Papa allerdings gab die Hoffnung noch nicht auf, sicher auch, weil er sah wie geknickt ich da saß.
Er fuhr mit dem Fahrrad die Straße hoch und runter und entdeckt ihn dann plötzlich ganz unklar schimmernd.

Er rief mich, dass ich mir das Fahrrad nehmen soll und mir das anschauen soll.
Der Mond war wirklich nur zu sehen, wenn man genau hinschaute.

Der Blutmond

Wir fuhren später nochmal hin und dann nahm ich auch mein Stativ und die Kamera mit.
Es lohnte sich definitiv. Er war klar und deutlich erkennbar, in den verschiedensten Tönen zwischen orange und rot.

Gerne hätte ich eine bessere Aufnahme gehabt, leider bin ich dafür wohl noch nicht erfahren genug.

Dennoch bin ich mit der Aufnahme soweit zufrieden.

Mondfinsternis

Canon EOS 6D + Sigma 70-300mm f/4-5.6 DG Makro (ISO800, 300mm, f/5.6, 1,3sec)

Ich bin echt glücklich, dass mein Papa nochmal geschaut hat, den Mars konnte man auch ganz gut, mit dem bloßen Auge erkennen, auf der Kamera eher weniger gut.
Aber die Erinnerung ist in meinem Kopf. Für eine ganze Weile.

Was sagt ihr dazu?
Wie sieht euer Blutmond bzw. die Mondfinsternis aus?
Welches Objektiv benutzt ihr für die Astrofotografie? Eins welches vielleicht nicht so teuer wie ein Auto ist?

Liebste Grüße
Fräulein Viky


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