Fotografieren lernen, welche Kamera reicht?

Familienfotos auch mal außerhalb von Terminen beim Fotografen machen, dass ist ja nun etwas, was vielen wichtig ist und dies ist auch richtig so. 

Aber welche Kamera ist dafür ausreichend und was braucht man? 

Reicht dafür ein schmaler Geldbeutel oder muss man dafür nun doch einen Kleinkredit aufnehmen? 

Ich versuche das in diesem Beitrag mal etwas für dich zu erklären und hoffe, dass es dir weiterhilft. 

(Meine Verlinkungen sind Affiliatelinks, wenn ihr darüber kauft, dann bekomme ich darüber einen kleinen Betrag, du bezahlst dadurch nicht mehr) 

Worauf sollte man generell achten?

Dies ist natürlich auch davon abhängig, welche Ansprüche du hast. 

Ich empfinde es auf jedenfalls als hilfreich, wenn die Kamera leicht, klein und leicht zu bedienen ist. 

Daher beziehe ich mich nun hier auf solche Modelle. 

Wichtig ist auf jeden Fall, dass auch ein manueller Modus verfügbar ist, damit du mit der Kamera in deinen Fähigkeiten wachsen kannst und nicht nach wenigen Monaten unzufrieden bist. 

Für die Familienfotografie brauchst du keine Ausrüstung, welche für Sportfotos, Wildlife-Sitzungen oder Landschaftsaufnahmen wichtig ist. 

Das wichtigste, ist eine gute Grundausstattung, welche man nach Bedarf erweitern kann. Alles auf einmal zukaufen macht einfach keinen Sinn, dies überfordert einen und liegt dann meist nur in der Ecke herum. 

Zusammengefasst: 

  • klein und leicht
  • einfache Bedienung
  • bezahlbar
  • manueller Modus möglich 
  • Objektiv austauschbar 

Die Kamera und passendes Objektiv

Canon EOS 250D  

Die Canon EOS 250D ist eine kleine, handliche Spiegelreflexkamera, die sich für Einsteiger und fortgeschrittene Laien sehr gut eignet.

Die Kamera ist einfach zu bedienen und bringt alles mit, was man anfangs braucht.

Mit dem passendem Objektiv, wie z.B. das Canon EF 50mm f/1.8, hast du ein lichtstarkes Objektiv an deiner Seite, welches auch in lichtschwachen Situation ein solides Ergebnis bringt.

Zudem bietet die die Kamera ein schwenkbares Touchdisplay, dies hilft die auch mal Selbstportraits zu erstellen, damit auch wirklich die GANZE Familie auf dem Bild ist und du kannst auch mal heimlich um die Ecke fotografieren und somit ganz besondere Situationen fotografieren.

Preis: ca. 660€

Gewicht: 449g

Canon EOS 2000D

Die Canon EOS 2000D gehört zu den Einsteiger-Spiegelreflexkameras, erkennbar an den vier Stellen der Modellnummer.

Dafür ist die Kamera auch etwas günstiger, leichter und dennoch einfach zu bedienen.

Mit dem Canon EF 50mm f/1.8 sind auch hier gute Ergebnisse möglich. Die Kamera macht einiges mit und ist gerade dafür geeignet, wenn man erst die Grundlagen lernt und sehen möchte, ob die Fotografie mit der Kamera, überhaupt etwas für dich ist. 

Wenn es in Situationen mit schlechten Lichtverhältnissen kommt, dann steht die Kamera leider nicht ganz so gut da, dies kann den Spaß an der Fotografie verderben.

Preis: ca. 375€

Gewicht: 475g

Kleines Upgrade gefälligst? 

Dann kauf dir lieber das Canon EF 50mm 1.4, dies ist von der Qualität noch mal einen Zacken schöner. 

Als Allrounder, kann ich euch auch das Sigma 18-250mm 3.5-6.3 empfehlen, dies hat mich die ersten 2 Jahre in der Fotografie begleitet, damit habe ich alle Grundlagen gelernt. 

Sony Alpha 6000

 

Die Sony Alpha 6000 ist eine Systemkamera und obwohl diese schon so viele Jahre auf dem Markt ist, bewährt es sich. 

Die Alpha 6000 ist noch kleiner und handlicher als die Spiegelreflexkamera, da diese ohne Spiegel auskommt und somit auch weniger mechanische Teile kaputt gehen können. 

Mit dieser Kamera ist eigentlich auch alles möglich, was mit einer Kamera mit Spiegel möglich ist. 

Das beiliegende Kit-Objektiv ist für das erste absolut ausreichend, wenn du etwas mehr möchtet, dann kann ich dir das Sony 50mm 1.8 genauso ans Herz legen.  

Preis: ca. 650 inkl. Kit-Objektiv

Gewicht: 344g

 

Zusammengefasst: 

  • mittelpreisige Kamera ab 500€ bevorzugen
  • Canon ab 3-stellige Modelle oder EOS M Serie
  • Zu günstige Kamera, können die Freude trüben
  • diverse Modelle testen, z.B. bei Wiesenhavern, MediaMarkt

Warum nicht gleich die Profikamera?

Eine Kamera im höheren Preissegment ist echt hochwertiger, schneller, schwerer, größer und auch viel teurer. 

Um zu üben und alltägliche Familienbilder zu machen, sollte es dann vielleicht doch eher die kleine, handliche und leichte Kamera sein, die auch mal auf dem Boden liegen kann, ohne dass man gleich einen Herzinfarkt bekommen, weil das Stück so teuer war. 

Es darf auch mal mit klebrigen Fingern angefasst werden.

Es darf leben. 

Nutzt du die Kamera wirklich so oft, dass sich mehrere tausend Euro lohnen? 

Ja? Dann nur zu. 

Du bist noch neu in der Welt der Fotografie? Dir sind Bilder deiner Familie und sicher auch das ein oder andere aus dem Urlaub wichtig? Dann greif gerne zum Einsteigermodell. 

Ein Einsteigermodell mit einem guten Objektiv ist mehr Wert, als eine höherpreisige Kamera mit einem minderwertigen Objektiv. 

 

Was brauchst du definitiv nicht, um anzufangen

  • diverse Fotobücher 
  • Stativ
  • Filtersets
  • Blitz
  • viele Objektive, für den Anfang reicht eins
  • 1001 Workshop und Fotokurse 
  • Photoshop

Warum schreibe ich das alles so? 

Weil es stimmt. 

Statt dir diverse Bücher zu kaufen, die alles kompliziert erklären und dich nicht da abholen, wo du gerade stehst, kann ich dir folgendes empfehlen. 

YouTube-Videos oder einen Coach der dich für ein paar Stunden an die Hand nimmt, dich ab und zu zwischendurch betreut und dich immer wieder da einsammelt, wo du gerade bist. 

Ich habe mir die Fotografie selbst beigebracht, durch ausprobieren. 

Wenn ich etwas spezifisches Wissen wollte, dann habe ich mir Videos von Ben Jaworskyj angeschaut, die kann ich heute noch empfehlen. (Ja, ich komme aus der Landschaftsfotografie.)

Ich selbst, habe schon einigen Frauen den Umgang mit der Kamera beigebracht, denen die Grundlagen gezeigt und wenn mehr Fragen kamen, war ich auch dafür da. 

Und was brauchst du nun?

  • Eine Kamera
  • Ein ordentliches Objektiv
  • Ersatz-Akku 
  • gaaaaanz viel Spaß
  • ein einfaches Bearbeitungsprogramm, für ein paar Feinheiten z.B. Lightroom, Snapseed (Smartphone) 
  • Zeit und Geduld

Ich benutze...

Für die Landschaftsfotografie zusätzlich:

Übrigens, wenn ich einen Kurztrip mache und nicht fürs Fotografieren unterwegs bin, dann nehme ich meine kleine Reisekamera die Canon EOS M50 inkl. Adapter mit. Völlig ausreichend, für ein paar Bilder zwischendurch. 
Zusehen ist das Equipement mit dem ich 2018 in die Familienfotografie gestartet bin.

Du hast noch Fragen oder möchtest mehr über ein Coaching erfahren?

Dann schreib mir doch gerne ein E-Mail, ich versuche dir schnellstmöglich weiterzuhelfen. 

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