Was ist Kugelfotografie?

In letzter Zeit seht ihr immer häufiger Kugelbilder von mir.
Wie es dazu kommt und wie diese Kugelfotografie geht, das möchte ich euch heute erzählen.

Wieso gibt es nun mehr Kugelbilder?

Ich hatte mir im vergangenem Jahr eine günstige Kugel bei eBay gekauft, diese kostete um die 8€, jedoch war die nicht zu fotografieren geeignet. Diese hatte Schlieren und Einschlüsse, welche man auf Bildern auch gesehen hat oder ich musste mir vorher die Kugel exakt so hinlegen, dass man davon nichts gesehen hat. Anstrengend, sage ich euch, gerade wenn es schnell gehen muss.

Also, die Lösung meines Problems.
Eine bessere Kugel musste her, eine die extra für die Fotografie hergestellt wird.
Jetzt, macht die Kugelfotografie auch wieder spaß.

Um Weihnachten herum habe ich mir ein Lensball® (in 80mm) bestellt, die sind zwar mega teuer, aber es lohnt sich, meine Lieben. Dies soll keine Werbung sein, aber ich werde sicher nicht die einzige sein, die mit ihrer Billigkugel unzufrieden war/ist.

Kugelfotografie
„Lensball®“

So geht es:

Ihr braucht:

  • eine Glaskugel
  • Kamera
  • Objektiv mit Blende 2.8 – 4.0
  • evtl. eine Gummidichtung oder Unterlegscheibe

Hierbei fotografiert ihr offenblendig, ich benutze gerne eine f/2.8 bis f/4.0.
Der Fokus liegt dabei auf das Bild in eurer Kugel, wundert euch bitte nicht, dass dieses auf dem Kopf ist, das ist völlig normal und ein Phänomen der Optik.

„Elbphilharmonie“ Canon EOS 6D + Canon EF 24mm f/2.8 + „Billigglaskugel“ (ISO 100, 24mm, f/2.8, 1/60s)
„Gestrandet“ Canon EOS 6D + Canon EF 17-40mm f/4 L USM + Lensball (ISO 100, 36mm, f/4, 1/400s)

Dabei könnt ihr die Kugel in eurer Hand ablichten oder ihr legt sie irgendwie hin, dabei passt auf, dass sie nicht wegrollen kann. Behilflich kann euch da eine Unterlegscheibe/ Gummidichtung werden, wo ihr eure Kugel rauflegen könnt.

„gedreht“ Canon EOS 6D + Canon EF 17-40mm f/4 L USM + Lensball (ISO 100, 40mm, f/9, 1/250s)

Manchmal drehe ich das Bild in der Kugel nachträglich mittels Photoshop, gerade dann, wenn der Hintergrund interessant wirkt. Das der Hintergrund beim vorherigen Bild so schön war, habe ich auch eine kleinere Blende gewählt, damit nicht alles verloren geht.

Jetzt noch fotografieren und fertig ist das Bild.

Ich habe es übrigens vor kurzen auch mit einer 22er Blende versucht, es ging gut, aber der Effekt ging dabei ein wenig verloren.

Natürlich, könnt ihr auch mit dem Handy fotografieren, dann solltet ihr schauen, dass der Fokus auch auf dem hinteren Teil der Kugel liegt.

Nun wünsche ich euch ganz viel Spaß bei der Kugelfotografie und zeigt mir eure Bilder. #fraeuleinViky

Habt ihr noch Fragen? Dann immer her damit.

Ihr wollt wissen welches Equipment ich nutze, dann klickt hier.

Liebste Grüße
Fräulein Viky

3 Kommentare bei „Was ist Kugelfotografie?“

  1. Sehr schön. Ich hatte auch mal eine Kugelphase. Sollte ich mal wieder aufleben lassen…

    1. Unbedingt ! Es lohnt sich, immer wieder.

  2. […] wollt euch nochmal durchlesen wie die Kugelfotografie funktioniert? Dann schaut euch doch hier einmal […]

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