Hallo ihr Lieben,
nachdem ich euch schon geschildert habe, wie ich Familien fotografiere, möchte ich euch heute schreiben, wie ich an ein Shooting für Neugeborene herangehe.

Vorbereitung ist fast alles!

Vor jedem Shooting, egal um was es sich handelt, bereite ich mich individuell auf meinen Kunden vor.
Ich hole mir einen Einblick, was von mir erwartet wird, was für Bilder möchte der Kunde.

Reicht es das Neugeborene in ein Korb zulegen mit passenden Accessoires oder muss es nun á là Anne Geddes werden?
Natürlich, bin ich keine Anne Geddes, ich möchte es auch nicht werden, weil ich die Natürlichkeit der Bilder mag.

Klar, sind kleine Kostüme für den Säugling süß und auch schöne Erinnerungen, aber es sollte meiner Meinung nach nicht zu gekünstelt sein.
Sein kleines Wunder möchte man doch so in Erinnerung erhalten, wie es wirklich war, oder?
Ein zartes Geschöpf, welches bequem liegt und natürlich aussieht.

Ich benutze dafür verschiedene Inspirationsquellen, die habe ich euch hier schon einmal vorgestellt.

Lasse mir von meinem Kunden Beispielbilder zeigen, die sie schön finden, dadurch bekomme ich am besten eine Vorstellung, was sie erwarten.

Einen Tag vorher sammele ich dann auch meine Utensilien zusammen, ich mag es nicht überflüssig viel mitzuschleppen, was ich nicht brauche bleibt zuhause.

Die Mütter wissen meist, dass ein kurz vorher gefüttertes Kind, ein glückliches und ruhiges Kind ist.
Darum empfiehlt es sich, das Neugeborene 30 min vor dem Termin zu stillen oder zu füttern, in aller Ruhe!
Ich kann getrost warten, bis alle Beteiligten fertig sind.
Nichts ist schlimmer, als ein gestresster Säugling und eine gestresste Mutter.

Die Temperatur des Zimmers sollte wohltemperiert sein, das Neugeborene ist unbekleidet bis dünn bekleidet, da sie kaum in der Lage sind ihre Körpertemperatur zu regulieren, sollte es angenehm warm sein, aber auch bitte nicht so, dass man nicht mehr atmen kann.

Das Neugeborene im Fokus

Wenn dann der Tag für das Shooting kommt, schaue ich mir oft kurz vorher nochmal meine Ideen an, damit ich auch so viel wie möglich umsetzen kann.

Denn meist ist die Geduld des Kindes begrenzt, mehr als eine Stunde ist meist nur mit extrem viel Geduld und einigen Pausen möglich.

Ich habe dies jedoch gerne in einer Stunde erledigt, damit das Baby in Ruhe die nächste Portion Milch erhalten kann und dann auch zur Ruhe findet. Bei größeren Shootings gibt es dann zwischendrin eine „Stillpause“. Danach geht es dann weiter.

Die Auswirkung von Stress bei stillenden Müttern ist nicht zu unterschätzen!
Zudem sind frische Mütter noch gar nicht so fit, nicht umsonst gibt es das Wochenbett, so dass ich dies nicht gerne ausgiebig strapazieren möchte.

Ich bereite mir gerne in aller Ruhe meine Sachen vor, frage meinen Kunden, ob eigene Decken, Spielzeug und Co. vorhanden sind, die mit auf die Bilder sollen.
Eigentlich braucht man nicht so viel.

Ich brauche meine Kamera, welche ich blind bedienen kann, ein paar Decken, meinen Korb inklusive Füllmaterialien, einen schönen Boden und LICHT.
Licht ist für mich das A und O, am liebsten benutze ich das vorhandene Fenster, ein heller Raum ist meist ausreichend.

Zur Not habe ich immer Tageslichtlampen mit, keine Sorge.
Gerade im Winter kann nicht immer für ausreichend Licht garantiert werden.

Natürlich, bringe ich auch Decken und alles was sich noch so findet mit.
Individuell wird es allerdings mit ihren Accessoires.

Ich habe es auch gerne, wenn die Eltern das Kind legen und tragen, ich positioniere meist nur.
Für mich hat es den einfachen Hintergrund, die Eltern kennen ihr Kind am besten und viele geben ihr Baby nicht gerne in fremde Hände.

Nachbearbeitung

Ist das Shooting vorbei, das Kind wieder in den liebevollen Händen der Eltern, dann packe ich meine Sachen und gehe.

Die Bearbeitung meiner Bilder dauert bis zu einer Woche und werden dann zur Verfügung gestellt.
Die Auswahl erfolgt in erster Linie durch mich, weil ich alle untauglichen Bilder aussortiere, der Rest wird bearbeitet und ist ohne Aufpreis, sowie ohne Wasserzeichen, digital erhältlich.

Ich schaue mir für die Bearbeitung immer die Räumlichkeiten der Wohnung an und passe danach die Bilder an.
Ist es eine Wohnung, welche viele warme Töne hat, dann werden es warme Bilder, sind es Wohnungen mit kühleren Tönen, dann wird es meist etwas Pastell.
Zumal mein Kunde auch gefragt wird, welcher Stil bevorzugt wird, der Geschmack deckt sich meist mit meiner Auswahl.

Neugeborene „Bitte klicken Sie auf das Bild, um zu meinem Portfolio zu gelangen.“ 

 

Nicht zu unterschätzen, die Hygiene

Ein wichtiger Punkt, gerade wenn es um die frischen Neugeborenen geht.

Textilien werden bei mir nach jedem Gebrauch gewaschen.
Abwaschbare Materialien werden gründlich gereinigt, bei starker Verschmutzung zusätzlich desinfiziert.

Meine Hände wasche ich vor und nach jedem Termin, zudem wird von mir eigenes Handdesinfektionsmittel benutzt.
Ich möchte dem Neugeborenen keine Keime übertragen und auch keine nach Hause oder gar dem nächsten Kunden mitbringen.
Die meisten sind familienintern unschädlich, können für mich gefährlich werden, dies trifft auch für das Baby mit meinen Keimen zu.

Veröffentlichung der Neugeborenenbilder

Ich veröffentliche einige dieser entstandenen Bilder, für mein Portfolio, dennoch sind nie die Gesichter der Neugeborenen zusehen, außer ich erhalte eine ausdrückliche Genehmigung der Eltern.
Ansonsten werden Bilder so veröffentlicht, dass keine Gesichter oder Daten erkennbar sind, damit das Baby geschützt wird.

Wird dies nicht erwünscht, dann darf dies ausdrücklich erwähnt werden, hierfür bringe ich zum Termin ein Formular mit.

Terminvereinbarung

Ich bin Vollzeitbeschäftigte und kann die Fotografie leider noch nicht Vollzeit selbstständig ausüben, durch meinen Beruf, bin ich allerdings zeitlich flexibel und wir finden sicher zueinander.

Du möchtest einen Termin bei mir?
Dann schreib mir doch eine E-Mail (hallo@fraeuleinviky.de) oder benutze das Kontaktformular auf meiner Portfolioseite.

Bis hoffentlich bald,
Fräulein Viky


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